Tuschen mit Hindernissen
27.05.2010 – Uncategorized
Es ist mal wieder soweit – Freitagabend – Zeit zum Feiern. Selbstverständlich kann Frau da nicht ohne perfektes Styling außer Haus gehen und ich bilde da natürlich keine Ausnahme. Zu diesem Anlass habe ich mir die neue, viel beworbene Mascara mit vibrierendem Bürstchen geleistet. Mal sehen, ob sie wirklich hält, was sie verspricht – ultra lange, dichte, sexy Wimpern ohne zu verkleben und mit False-Lash Effekt.
Ich mache es mir also erst einmal auf der Couch gemütlich, schenke ein Glas Prosecco ein und begutachte das neue Produkt. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie das Ganze funktionieren soll. Aber ermutigt durch den prickelnden Perlwein mache ich mich hoch motiviert ans Werk. Mein erster Versuch scheitert kläglich. Die Hälfte der Mascara landet auf dem Augenlid und die andere direkt im Auge aber nichts auf den Wimpern. Von dem Supermodel in der Werbung bin ich mehr als entfernt. Nachdem die gröbsten Schäden beseitigt sind und das Auge, nicht mehr tränt, starte ich, nicht mehr ganz so motiviert, den zweiten Versuch. Schließlich will ich heute mit einem super Augenaufschlag definitiv alle Blicke auf mich ziehen. So, Bürstchen auf Vibration stellen und los – Nein! Dieses Mal habe ich zu viel Mascara erwischt und nun verteilt er sich in meinem ganzen Gesicht. Kurz entschlossen landet das Teil im Müll. Und ich stelle mir die Frage, ob es nicht lukrativ wäre einen Kurs zum unfallfreien Wimperntuschen anzubieten oder ob ich überhaupt schon bereit bin für diesen innovativen Trend.
Marina Cardea
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Da hat es jemand auf den Punkt gebracht! Ein super Artikel der die Problematik mit dem Thema “Wimperntusche” auf amüsante Weise rüber bringt.
Viele Grüße,
Ella
Ella
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am 01.06.2010
um 19:34 Uhr