Traum Südafrika
01.05.2010 – Uncategorized
Vor ein paar Jahren, als noch niemand geahnt hat, dass 2010 eine Fußball-WM in Südafrika stattfinden würde, führten mich Geschäftsreisen nach Südafrika. An eine dieser Reisen hängten meine Frau und ich eine umfassende Besichtigungstour an. Wie für die meisten Südafrika-Reisenden, startete unsere Rundreise in Johannesburg, führte dann über die Garden Route bis nach Kapstadt, auf dem Weg nach Plettenberg Bay und Durban mit zahlreichen Abstechern zu den Sehenswürdigkeiten des wunderschönen Landes.
Auf der Garden Route machten wir unter anderem zwei Stopps, die uns an unsere Heimat an der Bergstraße erinnerten: da gibt es ein Seeheim, was selbst hier in unserem Ort wohl kaum einer weiß und nicht weit davon gibt es ein Heidelberg, beide Dörfchen eingebettet in einer großartigen Natur mit Weinbergen, die doch ein wenig an unsere Bergsträßer Heimat erinnern.
In Johannesburg und Kapstadt mit ihrem weltstädtischen Flair war unübersehbar, welche Entwicklung Südafrika vor allem in den letzten Jahrzehnten genommen hat und hoch modische Friseursalons unterstrichen diesen Eindruck aufs Beste.
In Durban, das seit jeher als ein El Dorado für Surfer gilt, mieteten wir uns für mehrere Tage Surfbretter und kreuzten vor der malerischen Strandkulisse kilometerweit recht ufernah zu einem der Brackwasser-Seen. Diese befinden sich direkt hinter den Dünen und lassen sich, ohne vom Brett zu steigen, leicht erreichen. Der schwierigste Teil dabei ist, beim Hinein- und Hinaussurfen über die erste Kette der Wellen zu kommen, die sich bisweilen durchaus 3 bis 4 Meter hoch auftürmen, bis sie dann sanft auslaufen.
Im Übrigen laden die herrlichen Strände zwischen Durban und Port Elizabeth zum Baden im glasklaren Meer ein, aber nur einige der Strände sind in Ufernähe gegen Haie mit Schutznetzen gesichert. Ein wunderbares Erlebnis war auch unsere Ballonfahrt, die uns über die eindrucksvolle Landschaft zu den Drakensbergen an der Grenze zu Lesotho trug. Wir flogen über Elefanten, Giraffen, Gazellen und andere Wildherden hinweg, bis wir dann – dem Willen des Windes folgend – auf einem Weingut zur Landung ansetzten. Ein weiterer Abstecher führte uns natürlich in einen der Naturparks, von denen der Krüger-Nationalpark zwar der bekannteste, aber der viel kleinere Hluhluwe-Umfolozi (sprich: Schluschluwe-Umfolosi) mindestens genauso interessant ist. Denn dort gibt es eine recht große Population der „big five“ (Elefant, Nashorn, Leopard, Afrikanischer Büffel und Löwe).
Übrigens wird mein Südafrika-Besuch von einer
Begegnung mit Nelson Mandela abgerundet, als dieser anlässlich seines 80. Geburtstages zu Gast bei dem Paul Mitchell Mitgründer John Paul
DeJoria, Virgin-Chef Richard Branson und Paul McCartney war.
Autor: Reinhold Wild
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