Service für Friseure
31.08.2010 – Uncategorized
Wachsender Wettbewerb im Friseurmarkt zwingt Friseurunternehmer, konsequent nach neuen Wegen zu suchen. Nicht nur um den Kunden muss geworben werden, mittlerweile muss sich ein Chef auch den Kopf zerbrechen, wie er die besten Mitarbeiter bekommt und auch behält. Denn neben der Kundenbindung sind gute, hochqualifizierte Mitarbeiter ein nicht zu unterschätzender Faktor für den unternehmerischen Erfolg.
Dass Veränderungen in der Marktstruktur auch Chancen bedeuten, davon konnten sich die Teilnehmer des Wella Management Congress in Düsseldorf überzeugen. Mit den Themen Erfolgsfaktor Salonmarketing und Erfolgsfaktor Mitarbeitermarketing trafen die Referenten Markus Spieker, Marketing Direktor bei P&G Salon Professional, und Jochen Brenner, Human Resources Direktor bei P&G Salon Professional, den Kern der Sache. Eine klare und eindeutige Positionierung im Markt ist mittlerweile unumgänglich, denn für alle Kunden attraktiv zu sein funktioniert nicht mehr. Für den einen ist der günstige Preis entscheidend, für den anderen das Gefühl von Luxus und Exklusivität. Egal für welche Zielgruppe man sich entscheidet, die sollte man dann auch nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis bedienen. Je zielgerichteter man sein Konzept ausrichtet, desto besser kann man auch seine Salonwerbung gestalten und sich wohltuend von seinen Mitbewerbern absetzen. Beeindruckende Beispiele lieferte die Diskussionsrunde: Wolfgang Lippert zählt zu den Top Friseuren, seine exklusiven Salons in München bieten Luxus pur. 40 Topstylisten sind für den Starfriseur tätig, die durch regelmäßige Trendschulungen und weltweite Workshopbesuche immer am Puls der Zeit sind. Werner Lieb betreibt mittlerweile fünf Salons und eine Beauty Akademie und hat eine eigene Typberatungsmethode entwickelt. Filiz und Figen Erdogu, die sich neben ihren drei Salons als Topakteure für Wella und das Fernsehen engagieren oder Udo Luy, ausgezeichnet mit dem Global Salon Business Award, Patrizia und Alexander Normann, die mit Idealismus und Liebe zum Beruf ihren Salon innerhalb von kürzester Zeit im Markt erfolgreich etablieren konnten oder Jürgen Tröndle, Aufsichtratsmitglied der Essanelle Gruppe, sie alle eint trotz unterschiedlichsten Konzepten, die gezielte Entwicklung eines kompetenten Teams. Sie setzen auf Mitarbeiter, die menschlich und fachlich passen. Denn eines ist klar: Fehleinstellungen kosten in der Regel Nerven, verärgerte Kunden und Geld.
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Es ist immer wieder festzustellen, es kommt nicht nur auf die technische Kompetenz an, viel mehr auch darauf, wie der Kunde “abgeholt” und begleitet wird bei seinem Salon besuch. Aus diesem Grunde sollte es möglich sein, die Angestellten nicht nur in den neuesten Techniken zu schulen, als auch viel mehr in IHrem Umgang mit den Kunden. Das Wort verdienen besteht zu 2/3 aus dem Wort dienen. Dienstleistung kann sehr einfach sein, wenn die Einstellung da ist und man daran denkt, es ist eine Leistung. Diese kann man sich bezahlen lassen oder als Investition in den Kunden sehen.
Liebe grüße
Uwe Klenner
Uwe Klenner
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am 03.07.2011
um 15:46 Uhr