Lohas statt Ökos
01.03.2010 – Uncategorized
Mit Henna gefärbtes Haar, Mittelscheitel, Basttasche und ein „witziger“ selbstgebastelter Ohrring – die Betonung liegt auf einem! So oder so ähnlich sahen die ersten „grün denkenden“ Menschen aus, die uns auffielen, weil sie das, woran sie glaubten, ganz klar nach außen trugen.
Mittlerweile nennen wir sie „LOHAS“, sie tragen gut geschnittene und gestylte Haare, Mode, die schweine-
teuer ist und cool aussieht, und wohnen in Häusern, die extravagant, stylisch aber total ökologisch gebaut sind. Haben viele von diesen Menschen früher den Weg zum Friseur nur sehr selten bis gar nicht gefunden – zum Teil aus Kostengründen oder weil sie es als nicht so wichtig angesehen haben – suchen sie sich jetzt sogar ganz genau den richtigen Friseur aus und sind bereit, mehr Geld auszugeben, um sich und ihrer Umwelt was Gutes zu tun.
Die Menschen ändern sich, denken an die Zukunft, ihre Kinder und die Natur und sind sich darüber bewusst, dass wir jetzt etwas für unseren Planeten tun müssen – und natürlich auch für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Der international angesehene Architekt Norman Foster baut in Abu Dhabi das Al Raha Beach Resort, das durch die natürliche Luftzirkulation gekühlt und durch das Sonnenlicht beleuchtet wird. Daniel Libeskind baut den L-Tower in Toronto. Auch wir Friseure müssen uns ändern. Viele Unternehmen zeigen uns bereits, wie es geht: Ökologisch wertvoll hat nix mit „ÖKOS“ zu tun. Große Designer wie Stella McCartney oder Katharine Hamnett bringen erfolgreich Modelinien auf den Markt, die easy auf dem hochwertigen Modesegment mithalten. Miguel Adrover macht grüne Mode, die fast wie Kunst aussieht und von Celebrities wie Björk getragen wird. Selbst in günstigen Segmenten findet man coole grüne Mode wie zum Beispiel bei H&M oder American Apparel.
Mir ist das Thema Natur auch bei der Arbeit an Kollektionen wichtig. In der neuen Essential Looks Kollektion „PURE“ haben wir sogar einen ganzen Trend, nämlich „New Rebel“, diesem Thema gewidmet und alle Haarfarben mit ESSENSITY, der „grünen“ Linie von Schwarzkopf Professional gefärbt. Gerade dieser Trend spiegelt die Rebellion der Lohas gegen den Ökotrend hin zum Fashionista wider!
Liebe Kollegen, ergreift die Chance, neue Kunden zu begeistern, Euer Business anzukurbeln und mit „grünen“ Gedanken Trends zu verwirklichen, denn auch wenn dieser Trend noch in den Geburtswehen steckt: Er wird wachsen und wachsen und wir alle müssen zu Gunsten unserer Erde ein bisschen umdenken!
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Wieder einmal ein super Text von Tom – macht immer wieder Spaß, seine Kolumne zu lesen!!!
Sascha
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am 01.03.2010
um 10:48 Uhr
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Lohas News – Rundschau 01.03.2010 | A-LOHA LOHAS! Blog
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am 02.03.2010
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