Genuss und Vitalität

01.05.2010 – Uncategorized

„Frische Blumen bringen Leben in den Raum“ und Mutti sagt: „Wer Obst isst, bleibt gesund!“ Ich weiß nicht ob man dies schon als Volksweisheiten bezeichnen kann. Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen nur sagen, dass diese beiden Aussprüche der absoluten Wahrheit entsprechen. Ich muss mich selbst rügen, da ich diesen beiden Dingen viel zu wenig Raum in meinem Leben lasse. Sie kennen das sicher von sich selbst.

Als ich am letzten Wochenende die Muße fand und meine diesjährige Bepflanzungsorgie der Terrasse plante, stöberte ich im Internet nach Anregungen und stieß prompt auf die neue Thematik meines Artikels. Man glaubt kaum, was einem Blumen und Obst alles zu bieten haben.

Mein erster Anhaltspunkt war ein neuer Kosmetikwirkstoff, der aus einer alten Thurgauer Apfelsorte gewonnen wird. Die unglaubliche Haltbarkeit dieses Apfels von bis zu vier Monaten nach der Ernte inspirierte Wissenschaftler, die Stammzellen dieses Apfels nach zu züchten und diese in der modernen Kosmetikindustrie einzusetzen. Die Stammzellen dieses Obstes halten die Hautzellen vital und damit die Haut länger jung und straff. Große Kosmetik-
unternehmen haben diesen Wirkstoff in einigen ihrer Produkte mit großem Erfolg eingesetzt und sogar die Frau des amerikanischen Präsidenten soll eine der besten Kundinnen dieser Präparate sein. Abgesehen davon, ist der Genuss von Äpfeln ein wahrer Gesundheitsbomber für unseren Körper.

Mehr bekannt dürften Ihnen die Nüsse des Karitébaumes aus Afrika sein, aus diesen wird Sheabutter gewonnen, die mittlerweile aus der Schönheits- und Lebensmittelindustrie nicht mehr weg zu denken ist. Durch ihre extreme Beständigkeit und Feuchtigkeit spendende Wirkung hat sich diese einen der obersten Plätze der pflegenden Wirkstoffe erkämpft. Das Fett in der Sheabutter ist eine ungewöhnlich wirksame
Substanz, um die Haut geschmeidig zu machen. In Pflegeprodukten schätzt man die feuchtigkeitsbindende Wirkung auf die Oberhaut. In der Schokoladenindustrie wird das Fett benutzt, um die weißliche Schlierenbildung zu vermeiden, die beim Lagern vorkommen kann. Sie macht also nicht nur schön, sondern auch glücklich.

Da ich ja nun eigentlich nach Blumen Ausschau halten wollte, suchte ich weiter und stieß auf die Blütenpracht und ihre Vorzüge. Duft und Blüten der von uns so geliebten Pflanzen zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht, aber auch hinter der Fassade müssen sich die Gewächse nicht verstecken. Faszinierende Wirkungen auf Körper und Geist verstecken diese zarten Geschöpfe. In aller Munde ist seit Jahren die Bachblüten-Therapie, diese wurde von dem Engländer Dr. Edward Bach entwickelt und basiert auf der Idee, dass die gebundene Energie von Blüten eine regulierende Wirkung auf psychische Zustände des Menschen haben könnte. Die Blüten werden zur höchsten Blütezeit an bestimmten Plätzen gesammelt, in Quellwasser gelegt und der Sonne ausgesetzt. Dadurch überträgt sich laut Bach die Energie der Blüten auf das Wasser. Das Wasser wird später mit Alkohol haltbar gemacht und kann – meistens verdünnt – eingesetzt werden. Als kleines Beispiel gebe ich Ihnen die Oliven-
blüte, diese hilft bei Erschöpfung und Ermüdung.
Ein Liebesbeweis wird meistens mit einem Strauss Rosen unterstrichen, einer Pflanze, die Emotionen und Schönheit vereint. Der Duft und die Wirkung der Rosenblüten als Öl extrahiert wird heute in vielen Bereichen, wie bei der Parfümherstellung verwendet. Im Wellnessbereich wird das Öl wegen seiner pflegenden Wirkung geschätzt. Ätherische Öle helfen bei Kopfschmerzen und ein beliebter Nebeneffekt ist die aphrodisierende Wirkung.

Ich hoffe, ich konnte Sie wieder einmal begeistern und neugierig machen und freue mich wie immer mit Ihnen auf die nächste Ausgabe!

Autor: Alex Becker


Anzeige

Diskutieren Sie über diesen Artikel (Noch kein Kommentar)

Kommentar schreiben

Für diesen Artikel gibt es noch keinen Kommentar.